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Osteoporosetherapie / Diagnostik

Die über ein DXA- Gerät gemessenen Knochendichtewerte im Bereich der Wirbelsäule und des Hüftgelenkes werden nach den aktuellen Leitlinien der DVO 2006 (Dachverband Osteologie) hinsichtlich des Knochenbruchrisikos eingeschätzt. Dabei spielen weitere patientenbezogene Risikofaktoren und die Knochenmarker im Blut eine wichtige Rolle. Wir legen anschließend gemeinsam fest, welche Behandlung und über welchen Zeitraum notwendig ist. Die Knochenmarker im Blut werden in die Beurteilung einbezogen und zeigen z.B. eine mögliche sekundäre ( durch andere Ursache) bedingte Osteoporose auf. Beim Vorliegen einer Erkrankung der Nebenschilddrüsen kann beispielsweise nur operativ behandelt werden.

Die Behandlung der postmenopausalen Osteoporose der Frau erfolgt sowohl mit Basismaßnahmen (Verbesserung der Muskelkraft; Koordination und Minderung von Stürzen; Ernährung und Lebensweise) als auch mit einer medikamentösen Behandlung bis zu 5 Jahren (Bisphosphonate , Raloxifen, Strontium) in Verbindung mit Ca und Vitamin D).
Bei Versagen dieser Therapien ist eine Maßnahme mit Parathormon zu überprüfen.

Unsere Praxis nimmt am Modellprojekt der AOK Sachsen ("OSTEOproaktiv") teil. Damit wird die Zusammmenarbeit zwischen Hausarzt und Facharzt ( Osteologen ) sowie die Patientenbehandlung weiter verbessert.