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Naturheilverfahren

Es stehen verschiedene naturheilkundliche Möglichkeiten im Rahmen der Schmerztherapie zur Verfügung. Dabei kommen Maßnahmen zu Hause (Wickel, Güsse; Bäder, Einreibungen) als auch in der Praxis zur Anwendung:

1. Akupunktur

Die Akupunkturanwendungen erfolgen vordergründig zur Behandlung von Schmerzzuständen im Lendenwirbelsäulen - und Kniegelenkbereich. Wir sind bei diesen
Krankheitsbildern zur direkten Abrechnung Krankenkasse qualifiziert und berechtigt.

2. Cantharidenpflaster

Das Cantharidenpflaster gehört zu den blasenziehenden Mitteln, die in verschiedener Form seit Jahrtausenden verwendet worden sind. Eingesetzt wird ein Cantharidenextrakt, der aus der Laufkäferart "Spanische Fliege" stammt. Es wird durch seinen Effekt auf das Lymphsystem auch als "weißer Aderlass" bezeichnet.
Es führt zu einer direkten Entfernung von Lymphe, die Schmerzsubstanzen und "Stoffwechselschlacken" (Antigen - Antikörperkomplexe, saure Radikale, Gifte usw.) enthält, an die Oberfläche.
Der Blaseninhalt kann nach 24 h ganz oder in verdünnter Form wieder dem Körper, ähnlich der Eigenbluttherapie, zugeführt werden.

Anwendung:
- chronische Schmerzen an der Wirbelsäule und gelenken
- Interkostalneuralgie
- Morbus Bechterew
- Reizlose Arthrose des Knie- und Schultergelenkes
- Gichtgelenke
- Ansatzreizungen wie Tennisellenbogen, Postzosterneuralgie
- Tinnitus
- Schwindel

3. Schröpfen

Zu unterscheiden ist:
- trockenes Schröpfen mit stehenden Gläsern
- blutiges Schröpfen
- Schröpfkopfmassage

Es kommt besonders beim blutigen Schröpfen zur Verbesserung des Blut- und Lymphflusses und zur Abnahme der Muskelverspannungen. Es wird bei den sogenanten "heißen Gelosen" angewendet.
Die Maßnahmen lassen sich auch gut miteinander kombinieren.
Bei der Schröpfkopfmassage wird zu Beginn das zu behandelnde Hautareal mit einem geeignetem Öl eingerieben. Die Massage mit den gläsernen Schröpfköpfen wird vor allem neben den Dornfortsätzen der Wirbelsäule durchgeführt.

Anwendung bei:
- Halswirbelsäulen- und Rückenschmerzen
- Osteoporoseschmerz
- Schwacher Rückenmuskulatur
- Funktionsstörungen der inneren Organe
- Chronische Schwächezustände
- Steigerung von postoperativen Resorptionsvorgängen an den Extremitäten

4. Homöosiniatrie



Das Spritzen von Homöopathika an Akupunkturpunke bezeichnet man als Homöosiniatrie. Dabei kommen häufig Komplexhomöopathika zur Anwendung. Diese bestehen aus drei bis sieben, teilweise bis zwanzig Einzelmitteln, die eine ähnliche Wirkungsrichtung aufweisen.

5. Bachblütentherapie

Die Behandlung geht auf den englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886 - 1936) zurück. Er war davon überzeugt, dass die Natur für alle Krankheiten und Probleme natürliche Heilmittel bereitgestellt hätte. Im Selbstversuch fand er schließlich 38 verschiedene Blüten, die durch ihre speziellen positiven Schwingungen Einfluss auf seelische Gemütslagen haben. Die Blüten-Essenzen- alle aus wild wachsenden Pflanzen hergestellt - heilen nicht durch direkten Angriff auf die Erkrankung, sondern dadurch, das sie unseren Körper mit positiven Schwingungen durchfluten.

In Situationen, wo die Schulmedizin nicht weiterkommt und der dringende Verdacht auf eine Änderung der Gemütslage mit folgenden körperlichen Beschwerden geäußert werden muss, ist die Therapie überraschend erfolgreich.

6. Kinesio-Taping

Der japanische Chirotherapeut Dr. Kenzo Kase entwickelte  seit Mitte der 70iger Jahre die Technik des Kinesio-Tapings.

Die „bunten Klebebänder“ verbessern die Gewebsdurchblutung und bewirken eine physiologische Entzündungshemmung. Somit wird der Heilungsverlauf beschleunigt. Der Patient wird durch diese Technik 24H behandelt.

Oft kombinieren wir diese Technik mit dem TapePlus©-Gel. Damit wird nachweislich der lymphotytäre Abstrom im Schmerzgebiet verbessert.

Schulter-Nackenbeschwerden, tiefsitzende Rückenschmerzen können beispielsweise genauso wie muskuläre Überlastungen nach Sportaktivität oder Lympfschwellungen nach Unfall und Operation behandelt werden.

7. Quellgastherapie

Die Quellgastherapie dient seit über 100 Jahren zur Behandlung von Schmerzen. Besonders therapieresistente Schmerzen im Schulter-/Nackenbereich, bei Migräne
oder Hüft- und Kniegelenksarthrose, schmerzhaft gereizte Achillessehnen können behandelt werden.

8. Phytotherapie

Phytopharmaka sind Arzneimittel mit wissenschaftlicher Wirkungsbegründung mit ausschließlich pflanzlichen Bestandteilen ( Pflanzenteile, Extrakte, Presssäfte und Destillate). Die Extraktion kann über einen Aufguss, Abkochung oder einen Kaltauszug erfolgen.

Wir beraten Sie sehr gern, sollten sie eine spezielle pflanzliche Therapie wünschen.

 

9. Moxatherapie

Behandlung von Akupunkturpunkten mit der Wärme einer Moxazigarre (ohne Hautkontakt) bei energetischen Schwächezuständen.